Kieferorthopädie in unserer Praxis in Herne

Behandlung von Kieferfehlstellungen & Zahnfehlstellungen bei Kindern und Erwachsenen

Erwachsene Frau mit Zahnspange

Schöne und gerade Zähne gehören in der westlichen Gesellschaft zu einem gepflegten Erscheinungsbild. In unserer Praxis in Herne bieten wir nicht nur Kindern eine kieferorthopädische Behandlung, sondern stehen vor allem Erwachsenen in der Kieferorthopädie zur Seite. Denn eine rechtzeitige Behandlung beim Kieferorthopäden, kann gesundheitliche Schäden bei Kindern und Erwachsenen vermeiden. Im Erwachsenenalter haben kieferorthopädische Maßnahmen die gleiche Erfolgsquote wie bei Jugendlichen oder Kindern.

Gründe für Zahnfehlstellungen

Erbliche Vorbelastungen, aber auch ein Missverhältnis zwischen Zahn- und Kiefergröße oder zwischen Ober- und Unterkiefergröße können Fehlentwicklungen auslösen. Besonders Engstände der Zähne sollten behandelt werden. Denn hier können sich leicht Bakterien anlagern und für Karies sorgen. Daneben sind oft Verspannungen, Kopf- oder Ohrenschmerzen sowie Kieferprobleme Folgen eines falschen Bisses. Diese Probleme können wir im Zuge einer Funktionsanalyse erörtern und anschließend Maßnahmen, etwa im Zuge einer kieferorthopädischen Behandlung ergreifen.

Kieferorthopädische Behandlung in unserer Zahnarztpraxis in Herne

Um die Ausgangssituation der Kiefer zueinander dauerhaft darzustellen, werden mit Hilfe von Abdrücken Modelle hergestellt und ausgewertet. Zusätzlich werden immer Röntgenaufnahmen angefertigt, um den Zustand der Zähne und Zahnkeime festzustellen. Die Röntgenaufnahme des Gesichtsschädels lässt ferner die Wachstumsrichtung des Ober- und Unterkiefers sowie die Achsenrichtung der Zähne nachvollziehen.

Welche Kosten kieferorthopädische Behandlungen mit sich bringen, variiert von Behandlung zu Behandlung und kann nicht pauschal festgelegt werden. Natürlich erhalten Sie von uns nach Auswertung aller Planungsunterlagen einen Heil- und Kostenplan.

Jetzt Ihren Wunschtermin einfach online anfragen!

Funktionsanalyse und Therapie von Kieferfehlstellungen

Funktionsanalyse in der Zahnmedizin in der Haranni Clinic in Herne - Abdruck eines menschlichen Gebisses

Ungefähr zwei Drittel aller Menschen haben Funktionsstörungen im Kausystem mit begleitenden Symptomen der craniomandibulären Dysfunktion (CMD). Darunter fallen viele Krankheits- und Beschwerdebilder wie z.B. Nacken-, Schulter-, Rückenschmerzen, Kopfschmerzen, Verspannungen, Wirbelsäulen- und Gelenkbeschwerden, Ohrenschmerzen oder -geräusche, Zähneknirschen und Schlafstörungen, die oftmals nicht zufriedenstellend therapiert werden können. Die Ursache hierfür liegt häufig in einer Fehlstellung des Kiefergelenkes.

Eine Funktionsanalyse kann in diesen Fällen Licht ins Dunkle bringen, indem unter anderem die Lage des Kiefers im Schädel sowie die Lage der Zähne zueinander (insbesondere beim Zubeißen) betrachtet werden. Zusätzlich können Prothesen oder Ersatz für einzelne Zähne genau an die individuelle Zahn- und Kausituation angepasst werden, sodass sich hier in Zukunft keine Fehlbelastungen des Kiefers ergeben.

Klinische und instrumentelle Funktionsanalyse

Die klinische Funktionsanalyse beinhaltet zunächst das Anamnesegespräch. Hierbei klären wir, welche Schmerzen wo, wann und wie stark vorkommen. Im Anschluss macht sich der Zahnarzt sowohl durch Abtasten, als auch durch die Betrachtung des Kauapparats einen ersten Eindruck von der Situation. Ergeben sich hier Auffälligkeiten, können weitere manuelle Untersuchungen vorgenommen werden.

Bei der instrumentellen Funktionsanalyse kommen verschiedene Messapparate zum Einsatz, um die Befunde der klinischen Funktionsanalyse zu überprüfen. Hierzu zählt unter anderem das Registrat, das die Lage vom Ober- zum Unterkiefer betrachtet und so Unregelmäßigkeiten beim Zubeißen zeigt. Bei der Messung des Gesichtsbogens können Auffälligkeiten im Bereich des Kiefergelenks sowie der Neigung der Kauebene untersucht werden. Die hier gesammelten Daten werden im Anschluss auf einen Kausimulator (Artikulkator) übertragen, mit dessen Hilfe das Kauverhalten sowie das Zusammenspiel der Kiefer und Zähne simuliert und analysiert wird.

Therapiemöglichkeiten der craniomandibulären Dysfunktion

In vielen Fällen helfen so genannte Aufbissschienen gegen Verspannungen, okklusale Dysfunktion, neuralgiforme Schmerzen, Ohrenschmerzen sowie Schlafstörungen. Denn viele Patienten nehmen den Stress des Tages mit in den Schlaf und knirschen mit den Zähnen oder pressen diese zusammen – der Körper steht also auch in der Erholungsphase unter starker Anspannung. Wir arbeiten hier im Rahmen eines medizinischen Netzwerkes, dem auch Therapeuten und Osteopathen angehöre, eng zusammen. Eine Physiotherapie kann im Rahmen der gesetzlichen Krankenkassen Reglung verschrieben werden.