Prothetik an der Haranni Clinic in Herne

Welcher Zahnersatz ist der Richtige? – Versorgung mit festsitzendem, herausnehmbarem oder kombiniertem Zahnersatz.

Hin und wieder kann es vorkommen, dass infolge einer Karieserkrankung, Parodontitis oder eines Unfalls größere Schäden an den Zähnen entstanden sind. Eine Versorgung im Rahmen einer Füllungstherapie reicht hier nicht mehr aus. Nun muss einerseits fehlendes Zahnmaterial ersetzt und andererseits noch vorhandenes Zahnmaterial bestmöglich erhalten werden. Je nach individueller Ausgangssituation schlagen wir unterschiedliche Arten des Zahnersatzes vor. Denn es gilt: Ist durch einen ausgefallenen Zahn eine Zahnlücke entstanden, sollte diese in jedem Fall vom Zahnarzt geschlossen werden. In unserer Zahnarztpraxis bieten wir Ihnen festsitzenden und herausnehmbaren Zahnersatz, sowie eine Kombination beider Arten. Dabei ist es uns mithilfe der digitalen Zahnheilkunde möglich, bestimmten Zahnersatz auch abdruckfrei zu erstellen.

Festsitzender Zahnersatz: Kronen, Brücken und Co.

Zum festsitzenden Zahnersatz zählen Kronen, Zahnbrücken und Implantate (implantatgetragener Zahnersatz).
Sie ersetzen einzelne fehlende Zähne.

Zahnkrone: Behandlung, Material, Haltbarkeit


Zahnkronen kommen zum Einsatz, wenn Schäden an einzelnen Zähnen nicht mehr mittels Füllungstherapie oder Inlay behoben werden können. Dabei wird die Krone in der Regel auf den präparierten Zahnstumpf zementiert. Nicht immer muss der gesamte Zahn überkront werden, bei kleinen Schäden ist oft eine Teilkrone ausreichend. Kronen bestehen aus Metall, Metallkeramik oder Vollkeramik und werden nach dem Einsetzen an die verbliebenen Zähne angepasst. So vermeiden wir eine Veränderung im Biss. Eine Funktionsanalyse kann hierbei hilfreich sein. Je nach Material sehen die neuen Zähne den natürlichen Zähnen zum verwechseln ähnlich. Wie lang eine Zahnkrone hält, hängt von vielen Faktoren ab – man rechnet jedoch mit zehn bis 15 Jahren.

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Brücken: Zahnersatz für mehrere Lücken

Brücken ersetzen fehlende Zähne, indem die Nachbarzähne neben der Lücke beschliffen und überkront werden und damit als Anker dienen. Der künstliche Zahn liegt dabei in der Lücke zwischen den Ankern, jedoch ohne tatsächlich mit dem Kieferknochen verbunden zu sein. Dabei können bis zu vier fehlende Zähne überbrückt werden. Auch bei Brücken können Metall, Keramik und Kunststoff verwendet werden. Neben der Überkronung können wir Brücken auch mit Implantaten fixieren. Brücken halten bis zu 20 Jahre.

Der Vorteil von festsitzendem Zahnersatz liegt in der langen Haltbarkeit sowie dem Tragekomfort für den Patienten. Nachteilig ist etwa der Verlust von natürlichem Zahnmaterial, da die Zähne für eine korrekte Versorgung oftmals beschliffen werden müssen – eine Behandlung mit Zahnimplantaten bildet hier die Ausnahme.

Herausnehmbarer und kombinierter Zahnersatz: Teil- und Vollprothesen

Zu einer Versorgung mit herausnehmbarem Zahnersatz zählen im Wesentlichen Voll- bzw. Teilprothesen. Diese kommen zum Einsatz, wenn ein festsitzender Zahnersatz nicht möglich oder nicht gewünscht ist bzw. der Patient zahnlos ist. Bei den Prothesen ist die Pflege entscheidend für eine lange Lebensdauer. Zwischen fünf und 20 Jahren hält eine Prothese.

Teilprothesen: Geschiebe, Teleskop und Klammerkonstruktion

Bei Teilprothesen kommen etwa Klammerkonstruktionen zum Einsatz, die an den noch gesunden Nachbarzähnen befestigt werden und so die künstlichen Zahnreihen tragen. Zwar sind herausnehmbare Prothesen leicht zu reinigen, jedoch bieten sie in vielen Fällen keinen hohen Tragekomfort und Verrutschen beim Essen bzw. Sprechen. Darüber hinaus können die Klammern von Teilprothesen gesundes Zahnmaterial auf Dauer schädigen. Daneben gibt es Teleskop- und Geschiebeprothesen, die mittels unterschiedlichen Mechanismen im Mundraum fixiert werden. Dabei verbleibt der jeweilige Mechanismus dauerhaft im Mund, die Prothese hingegen kann herausgenommen werden.

Vollprothesen und Mini-Implantate

Vollprothesen finden bei kompletter Zahnlosigkeit Anwendung. Der Tragekomfort dieser Prothesen ist oft nicht zufriedenstellend. Eine bessere Alternative bei zahnlosem Kiefer bilden hier so genannte Mini-Implantate. Diese bestehen aus einer Vollprothese, die jedoch auf vier bis sechs kleine Implantate gesetzt wird und somit leichte Reinigung und hohen Tragekomfort vereinen. 

Diese Leistungen werden von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen

Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen die Kosten für den Zahnersatzes oftmals nicht ganz, sondern lediglich im Rahmen der Regelversorgung. Patienten sind in der Wahl ihres Zahnersatzes frei – die Festzuschüsse der gesetzlichen Krankenkassen ändern sich dadurch nicht. Dabei richten sich die Zuschüsse der Krankenkasse für eine zahnprothetische Behandlung nach dem individuellen zahnmedizinischen Befund, der den Zustand des gesamten Gebisses berücksichtigt. Je nach Gebisssituation kann sich der Gesamtbetrag, den der Patient für den Zahnersatz von seiner Kasse erhält, aus verschiedenen Festzuschüssen zusammensetzen. Die Zuschüsse decken 50 % der Durchschnittskosten der Regelversorgung ab.  Hier kann das Abschließen einer Zahnzusatzversicherung sinnvoll sein. Darüber hinaus können Sie die Bezuschussung durch den Nachweis einer lückenlosen Prophylaxe erhöhen. Wir erstellen gerne einen Heil- und Kostenplan, den Sie bei Ihrer Krankenkasse einreichen können, um zu erfragen, wie hoch der Festzuschuss für Ihren favorisierten Zahnersatz ist.

Zahnzusatzversicherung und Bonusheft heben Zuschuss an

Patienten, die regelmäßig Vorsorge-Untersuchungen beim Zahnarzt wahrnehmen und dabei ihr Bonusheft abstempeln lassen, erhalten von ihrer Kasse einen höheren Zuschuss für den Zahnersatz. Ist das Bonusheft fünf Jahre lang lückenlos geführt, erhöht sich der Festzuschuss für Zahnersatz um 20 Prozent, nach zehn Jahren um 30 Prozent gegenüber dem Grundzuschuss.

Immer mehr Menschen sichern sich in Deutschland zusätzlich mit einer Zahnzusatzversicherung ab, um sich mit geringerem Eigenanteil eine hochwertige Versorgung mit Zahnersatz leisten zu können.

Härtefallregelung beim Zahnersatz

Für Patienten mit geringem Einkommen gilt eine Härtefallregelung: Sie erhalten beim Zahnersatz den doppelten (Grund-)Festzuschuss, mindestens aber die Kosten für die Regelversorgung. So erhalten betroffene Patienten zum Beispiel eine Prothese ohne Zuzahlung, während Zahnimplantate in der Regel nicht zuzahlungsfrei sind.

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Zahnersatz – Abdruck ohne Würgreiz dank digitaler Zahnmedizin

Mittels digitaler Zahnmedizin können zahnfarbene Keramikfüllungen und Kronen in nur einer Sitzung hergestellt werden. Im Gegensatz zum üblichen Verfahren, bei welchem ein Abdruck der Zähne angefertigt werden muss, können wir in unserer Praxis mittels 3D-Scanner Ihre Daten direkt an eine Hightech-Fräsanlage übermitteln.

Dies ermöglicht eine exakte Vermessung der Zähne ganz ohne Abdruck. Auf diese Weise können auch Angstpatienten oder Patienten mit starkem Würgereiz bestens mit Zahnersatz versorgt werden. Die Planung und Erstellung der vollkeramischen Restauration dauert nur wenige Stunden – dies bedeutet für Sie die komplette Versorgung an nur einem Tag.

Der Chairside-Zahnersatz überzeugt optisch und hat zudem eine lange Lebensdauer, die in zahlreichen Studien belegt wurde.

Vorteile der CEREC-Behandlung:

• Keine Abformung mit Abdrucklöffel
• Kein Würgereiz
• Komplette Versorgung des Zahnes innerhalb einer Sitzung
• Keine provisorische Versorgung, keine Wartezeiten oder Folgetermine
• Sofortiger, hochwertiger Zahnersatz, der perfekt aussieht und sitzt
• Optimale Haltbarkeit

Ablauf der Chairside-Behandlung

Zunächst wird der Zahn präpariert. Das heißt, Karies oder die alte Füllung werden behandelt bzw. entfernt. Anschließend werden mithilfe der 3D-Kamera innerhalb weniger Sekunden die exakten Mundverhältnisse aufgenommen. Die Daten dienen nur der Planung der Restauration. Hat der Zahnarzt diese am Bildschirm geplant, schickt er die Daten an die praxisinterne Schleifmaschine. Das Gerät schleift nun aus einem Keramikblock die Füllung, Krone oder Brücke, die sofort mit einer speziellen Klebetechnik in den Mund eingesetzt werden kann.